Natürliche Darmkrebs Vorsorge

Aktualisiert: 23. Apr.

Es ist einfach faszinierend wie weit die Medizin und die Erkenntnisse der Ernährungsmedizin sind.

Ohne Frage ist das Erkennen von Darmkrebs mit einer Darmspiegelung der derzeit Bestmöglichste Weg.

Bestehen Anzeichen für Darmkrebs oder es wurde ein Polyp erkannt, können wir mit der richtigen Ernährung und dem richtigen Essverhalten das Risiko eines Tumors sehr gut begrenzen. Natürlich ist es von Vorteil dieses Essverhalten einfach gleich zu übernehmen und das Risiko an Darmkrebs zu erkranken sofort zu minimieren.


Außerdem solltest du wissen, dass Alkohol, Zigaretten rauch und Übergewicht zu den erhöhten Risikofaktoren für Darmkrebs gehören.



Inhalt:

Darmkrebs frühzeitig erkennen

Das richtige Essverhalten

Die wichtigen Ballaststoffe

Bewegung

Risikofaktor Übergewicht



Darmkrebs Vorsorge: Frühzeitig erkennen!

Ein Kind, ein Arzt und eine Frau laufen durch eine Arztpraxis

Die Darmspiegelung gilt als sicherste Methode zur Darmkrebsvorsorge, da dieses Verfahren für viele Menschen unangenehm ist gibt es inzwischen auch die Möglichkeit eines Stuhltests.


Die Stuhlprobe wird auf Spuren von Blut im Stuhl kontrolliert und kann somit auf ein Polypen oder Tumors hinweisen. Es kann jedoch auch möglich sein, dass das Blut im Stuhl aufgrund von Hämorrhoiden enthalten ist, also lediglich ein Hinweis.


Für eine genaue Analyse bedarf es einer Darmspiegelung! Ein speziell qualifizierter Arzt schaut sich den Dickdarm mit einer Kamera an, wird ein Polyp entdeckt so kann dieser meistens noch während der Behandlung schmerzfrei entfernt werden.

Im Labor wird dann das entnommene Gewebe auf Krebszellen untersucht.


Wichtig:

Desto früher ein Tumor oder Polyp entdeckt wird, desto eher kann man darauf reagieren und gegebenenfalls eine wirkungsvolle Behandlung anordnen!


Männern wird ab 50, Frauen ab 55 Jahren eine Darmspiegelung empfohlen.



Darmkrebs Vorsorge: Essverhalten

Mann isst ein Salat, auf dem braunen Tisch stehen noch ein Glas mit Wasser und ein Brotkorb mit Brot

Unser Essverhalten spielt eine wirklich große Rolle, besonders wenn es um das Thema Darmkrebs geht.

Zum einen sollten wir das Essen mindestens 20 mal kauen, besser noch 30 mal.

Somit verweilen die Nahrungsmittel nicht so lange in der Speiseröhre was natürlich auch Speiseröhrenkrebs minimiert, denn die Nahrungsmittel haben weniger Zeit um zu gehren und somit weniger Zeit Schadstoffe zu bilden.


Des Weiteren kann der Darm die Nährstoffe besser verwerten und an den Organismus weitergeben. Bei schwer verdauliche Nahrungsstücke gelingt dies nicht so gut und es kann zu Entzündungen kommen.


Achten wir neben dem Essverhalten auch auf das Essen welches wir genießen, so hat Darmkrebs fast keine Chance mehr zu entstehen.


Sekundäre Pflanzenstoffe sind Mikronährstoffe welche in großen Mengen in Gemüse und Obst enthalten sind.

Flavonoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind besonders viel in Brokkoli, Zwiebeln, Tomaten, in Beeren, Äpfel und in grünem Tee enthalten.

Ihnen wird nachgesagt, dass sie der Darmkrebs-Entstehung vorbeugen können.



Darmkrebs Vorsorge: Ballaststoffe!

Eine Schüssel voll mit verschiedenen Nüssen und Haferflocken

Natürlich können wir, in egal welchem Alter das Risiko an Darmkrebs zu erkranken minimieren. Hier kommen die Ballaststoffe ins Spiel, diese haben viele positive Eigenschaften doch gerade zur Darmkrebs Vorsorge können sie einen beachtlichen Teil zur Vorsorge leisten.


Ballaststoffe werden im Darm abgebaut, bei diesem Prozess entstehen kurzzeitige Fettsäuren die der Darmschleimhaut mit Energie dienen und ihre Schutzfunktion erhöht.

Außerdem binden Ballaststoffe Schadstoffe welche der Körper einfach Ausscheiden kann.


Das American Institute of Cancer Research empfiehlt eine tägliche Aufnahme von mindestens 30g Ballaststoffe um das Krebsrisiko zu senken.


Ballaststoffreiche Lebensmittel:

• Vollkornprodukte wie z.B. Vollkornnudeln und Vollkornreis

• Haferflocken

• Nüsse

• Beeren

• Kohlgemüse



Darmkrebs Vorsorge: Körperliche Bewegung
Sechs Personen stehen mit gestreckten Armen im Kreis in einem Raum mit großen Fenster

Viel körperliche Bewegung beugt der Entstehung von Adenomen und Darmkrebs vor und wirkt sich bei einer Erkrankung auch günstig auf den Verlauf und die Prognose aus. Für bösartige Tumoren des Kolons ist dieser Zusammenhang eindeutig belegt: So wird durch intensive körperliche Bewegung von mehr als sieben Stunden pro Woche das Risiko für die Entstehung des Kolonkarzinoms um 40 Prozent gesenkt.


Unklar noch ist, welche Wirkung Sport auf die Entstehung des Rektumkarzinoms hat: Einzelne Studien konnten hier ähnliche Effekte wie beim Kolonkarzinom beobachten, in anderen Studien jedoch ergaben sich keine Vorteile durch körperliche Aktivitäten.



Darmkrebs Vorsorge: Übergewicht
Mann mit grünem Shirt hält sein Bauchfett fest

Ein BMI von über 30 erhöht das Risiko an Darmkrebs zu erkranken!


Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas), vor allem wenn sie mit viel Bauchfett einhergehen, erhöhen das Risiko für Darmkrebs. Die Ursachen für diesen Effekt sind noch nicht endgültig geklärt. Infrage kommen Veränderungen im Fett- und Zuckerstoffwechsel durch das vermehrte Körperfett, aber auch der Einfluss verschiedener Hormone wie Insulin und Steroidhormone, desweiteren Faktoren, die das Wachstum von Geweben beeinflussen wie der Insulin-Wachstumsfaktor und Veränderungen in den Immunreaktionen.


Es wird in jedem Fall empfohlen, ein gesundes Körpergewicht mit einem möglichst geringen Anteil an Bauchfett zu halten.



Tipp:

In dem wir länger kauen nehmen wir weniger Kalorien zu uns, da Hormone Freigesetz werden die eine Appetit hemmende Wirkung aufweisen.




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