Intervallfasten 16/8 richtig erklärt

Aktualisiert: 24. Apr.

Intervallfasten 16/8 ist wahrscheinlich das beliebteste Intervallfasten, da es einfach umzusetzen ist und wahre Wunder bewirken kann.



Inhalt:

Was macht das Intervallfasten 16/8 gesund?

Wann essen?

Was essen?

Welche Getränke?

Wer sollte auf Intervallfasten 16/8 verzichten?



Intervallfasten 16/8: Gesund?

Frau mit einer Wassermelone vor dem Mund

Gesund abnehmen, mit Intervallfasten 16/8 ist das möglich!

Die 16:8 Methode ist die wohl bekannteste Methode, da sie auch einfach umzusetzen ist. 16 Stunden an denen wir nichts essen dürfen und 8 Stunden in denen wir uns möglichst gesund ernähren.

Durch das Fasten kommt es zu heilsamen biochemischen Veränderungen im Körper, etwa zu einem verbesserten Zucker- und Fettstoffwechsel: Es werden Stoffe ausgeschüttet, die Entzündungen dämpfen können. Auch Hauterkrankungen wie Neurodamitis und Akne können sich verbessern.


Intermittierendes Fasten – ein Überblick über die wissenschaftliche Studienlage

Ergebnisse aus Tierstudien weisen darauf hin, dass der regelmäßige Nahrungsverzicht das Risiko für chronische Krankheiten senken kann. Dazu zählen Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Krankheiten, neurologische Krankheiten und Krebs. Auch die Gehirnfunktion konnte durch intermittierendes Fasten positiv beeinflusst werden.

Das besonders gute an Intervallfasten: Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird der gefürchtete Jo-jo Effekt vermieden.



Intervallfasten 16/8: Wann sollten wir essen?

Frauenhand hält einen Wecker nach oben

Zwischen den Mahlzeiten sollte man Pausen von zwei bis drei Stunden einhalten. Denn nimmt man zwischendurch Kohlenhydrate zu sich, egal ob Teigwaren, Kartoffeln, Fruchtsaft oder Milch, dann wandelt der Körper diese in Zucker um. Dieser geht direkt ins Blut:

Der Blutzuckerspiegel steigt, der Körper schüttet Insulin aus und stoppt den Fettabbau. Der rasche Insulinanstieg im Blut kann zu einer leichten, kurzzeitigen Unterzuckerung und zu Heißhungerattacken führen. Wenn du es am Anfang nicht aushälst, dann greife lieber zu Nüssen, Mandeln oder Pistazien (ohne Salz).


Bei den fettreichen Lebensmitteln dauert die Verdauung im Magen bis zu drei Stunden. Also egal was du isst, solltest du 2-3 Stunden Pause einlegen.


Kalorienfreie Getränke wie Wasser oder ungesüßter Tee helfen, während der essensfreien Zeit Hungerlöcher zu überbrücken



Intervallfasten 16/8: Was sollten wir essen?

Holzstücke umgeben eine runde Holzplatte auf der sich Fleisch, Gemüse und Hülsenfrüchte befinden

Um satt zu werden und zu bleiben achte auf genügend Ballaststoffe (Vollkornprodukte und Gemüse). Ebenso solltest du auf Eiweißhaltige Lebensmittel achten (Milchprodukte, Eier, Fisch und Fleisch).

Es eignen sich auch sehr gut Hülsenfrüchte wie z.B. Linsen und Erbsen oder Nüsse.

Sehr wenig bis keine Snacks zwischen den Mahlzeiten! Der Magen braucht Zeit das Essen zu verdauen.

Während des Essens lieber nichts trinken, somit kann der Magen sich zu 100% mit der Verdauung beschäftigen.



Intervallfasten 16/8: Welche Getränke eignen sich?
Karaffe mit Wasser und Zitronenscheiben

Am besten eignen sich kalorienfreie Getränke wie Wasser (mit Zitrusfrüchten), dünne Gemüsebrühe, Tee (ungesüßt) oder maßvoll schwarzen Kaffee (bis zu drei Tassen am Tag sind gesundheitsfördernd).

Getränke mit Aspartam sind zwar in Ordnung, jedoch regt Aspartam den Heißhunger an. Die erlaubte Tagesdosis liegt in der Europäischen Union bei 40Milligram pro Körpergewicht.



Für wen ist Intervallfasten 16/8 nicht geeignet?
Schild im Wald mit dem Aufdruck Keepout

Vorsicht bei Vorerkrankungen !

Bei einer Vorerkrankung Unbedingt vor Beginn den Arzt befragen z.B. bei Diabetes, chronischen Krankheiten, Krebserkrankungen und hohem Lebensalter. Intervallfasten ist eher nicht geeignet in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie und bei Untergewicht. Bei Migräne solltest du ebenso lieber nicht mit dem Intervallfasten beginnen.



Facts:

Der völlige Verzicht auf Süßes fällt uns Menschen schwer, beim Intervallfasten dominiert nicht der Verzicht, sondern der gesunde Genuss der uns Satt macht.

Intervallfasten kann sich positiv auf unsere Stimmung auswirken.


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